| Eifelverein Dernau | |||
| Vergangenheit - Gebenwart - Zukunft | |||
| Der
Eifelverein Die Entstehung des
Eifelvereins
ist eng verbunden mit der Wirtschaftsgeschichte der Eifel im 19.
Jahrhundert.
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| Über
75 Jahre Eifelverein Dernau
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Krausbergturm - heute
![]() Das Wahrzeichen des Ortes und des Vereines, der Krausbergturm, wurde noch im Oktober 1944 als sogenannter strategischer Punkt gesprengt. Der erste Versuch den Turm wiederaufzubauen unternahm bereits 1950 der Theaterverein Eintracht. Den finanziellen Grundstock, der für damalige Verhältnisse hohe Betrag von 582,00 DM, legten sie aus dem Erlös aus der Aufführung des Stückes "Im Weissen Rössel". Trotz aller Bemühungen mussten die Arbeiten bei einer Höhe von sechs Metern eingestellt werden. Der unvollendete Turm erhielt im Dorf den Namen der Stomp. Am 18.11.1964 traf sich eine Gruppe um Dr. Karl Näkel im Weinhaus Bertram, um den Eifelverein wiederzubeleben.
Bereits am 28.11.1964 fand die
Wiedergründungsversammlung mit 53 Mitgliedern statt. In den Vorstand
wurden damals gewählt: Dr. Karl Näkel 1. Vorsitzender, Alfred Paetz 2.
Vorsitzender, Willibald Paetz Kassenleiter, Edith Schmitz Schriftführer,
Franz Bernards und Josef Marner Wanderwarte und Hermann-Josef Schmitz und
Winand Kreuzberg Wegewarte. Die Begeisterung für den Verein zeigte sich
dadurch, dass bereits am 30. April 1967 der wiederaufgebaute Turm mit
einer Bergmesse eingeweiht werden konnte. Von den Baukosten in Höhe von
42.000 DM konnte der Verein aus Eigenmitteln und Spenden 13.600 DM
aufbringen. Schon im Jahre der Fertigstellung des Turmes wurde daher auch
die Erweiterung der Hütte um einen Stammtisch, eine Küche, sanitäre
Einrichtungen, sowie Vorratsräume vorgenommen. |
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Gedenkstein am Rotweinwanderweg
1981/82 folgte eine weiter Erweiterung der Krausberghütte. Die gesamten Küchen- und Versorgungsräume, Sanitäranlagen, Keller und Vorratsräume wurden neu gebaut bzw. umgestaltet. Schließlich wurde die alte Hütte mit einem Turmaufbau sowie einem offenen Glockenturm überbaut, so dass am Ende dieser Baumaßnahme die Koblenzer Rheinzeitung in einem Bericht schrieb, dass sich nunmehr die Krausberghütte als ein respektables Berghaus darstellt. In dieser Gestalt präsentiert sich der Krausberg und die Wanderhütte auch noch heute seinen Gästen und allen Wanderern. Und dennoch wurde in den Jahren 1986/87 die Anlage um neue Räume für die Technik, insbesondere für die Stromversorgung, aber auch den Brauchwasserbedarf für den Betrieb der Sanitäranlagen, erweitert. Ihren krönenden Abschluss fanden alle diese Baumaßnahmen am 1. Mai 1995 mit der Weihe der für den Eifelverein in der Glockengießerei Brockscheid eigens gegossenen Krausbergglocke.
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| Dieser Spruch gilt den
Dernauern sowohl für ihre Arbeit, wie auch für die Tage, da sie
Geschaffenes feiern und wie kann es auch anders sein, beim guten Dernauer
"Frisch Auf" Neues ersinnen. Trotz all dieser Baumaßnahmen verblieben
ausreichend Mittel das Wandernetz mit zur Zeit 56 km Zug um Zug weiter
auszubauen und zu zeichnen, eine Vielzahl von Ruhebänken am
Rotweinwanderweg und zu Ehren von Dr. Karl Näkel die
Dr.-Karl-Näkel-Schutzhütte aufzustellen. Der Verein, seine lebendige Entwicklung und seine Leistungen in 75 Jahren konnten nur geschaffen werden durch Menschen, die bereit waren, die Begeisterung und ihre Tatkraft für ihre Heimat immer wieder einzusetzen. Nahezu 25 Jahre hat Dr. Karl Näkel durch seine souveräne Führung des Vereins den Vorstand und die Mitglieder immer wieder neu angespornt. Ihm zur Seite stand bis zu seinem leider allzu frühen Tod Alfred Paetz, der Dürener Alfred. Die unerschöpfliche Kraft seiner Ideen und Arbeit widmete über viele Jahre Hermann-Josef Schmitz, der Stuck, dem Verein. Es gibt keinen Platz auf dem Krausberg, der nicht seine Handschrift trägt. Ihnen zur Seite standen zahlreiche Frauen und Männer, die sich Jahr für Jahr den Zielen und Aufgaben des Vereins mit Tatkraft und großer Begeisterung widmeten und auch heute noch widmen. Im Jahr 1987 wechselte der erste Vorsitz von Dr. Karl Näkel an Albert Reimer, der den Verein bis ins Frühjahr 2001 führte. Der Verein schätzt sich glücklich, dass ihm in seinem Jubiläumsjahr unter Wahrung der Kontinuität seiner Zielsetzung der Wechsel in eine neue Generation unter Führung von Mariegret Bauer gelungen ist. Mit seinen 460 Mitgliedern ist der Eifelverein der zweitgrößte Ortsverein in Dernau. |
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